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Wohnraum mieten in Uruguay: Teil 4. Ein Haus in Uruguay: Besonderheiten bei der Auswahl.

Die meisten Häuser hier sind auf einer Betonplatte errichtet, und wenn ein Haus keine Fußbodenheizung hat, ist der Boden im Erdgeschoss höchstwahrscheinlich mit Keramikfliesen ausgelegt, nur selten …

Wohnraum mieten in Uruguay: Teil 4. Ein Haus in Uruguay. Auswahlkriterien.

Wohnraum mieten in Uruguay: Teil 4. Ein Haus in Uruguay. Auswahlkriterien.

Anna Bamburova

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1. Boden

Die meisten Häuser hier sind auf einer Betonplatte errichtet. Wenn ein Haus keine Fußbodenheizung hat, ist der Boden im Erdgeschoss höchstwahrscheinlich mit Keramikfliesen belegt, seltener mit Parkett.

In Schlafzimmern und anderen Privaträumen sind Parkett, Laminat oder PVC-Fliesen vorzuziehen, da Keramikboden ohne Heizung im Winter dennoch unangenehm ist.

2. Dach

Es gibt viele Möglichkeiten: Reet, einfaches Blech, Isopanel, Beton, Holzdächer usw. Isopanel bietet eine gute Wärmedämmung; sein einziger Nachteil ist die Geräuschentwicklung, obwohl dies nicht nur für diese Dacheindeckung gilt.

Achten Sie auf Schimmelbefall oder dessen Spuren. Wenn es Holzelemente gibt, sollten sie gut mit einer Holzschutzimprägnierung behandelt sein, denn neben Schimmel sind Termiten mancherorts stark verbreitet.

3. Schlafzimmer

Wenn das Schlafzimmer Einbauschränke hat, vergewissern Sie sich, dass sie trocken sind. Der angenehmste Bodenbelag ist Parkett oder Laminat.

Die Größe zählt: Uruguayer mögen Kleinstschlafzimmer. Stellen Sie daher sicher, dass die benötigten Möbel hineinpassen und Sie noch um sie herumgehen können.

4. Lüftungssystem

Wir haben den Eindruck, dass man im preisgünstigen Wohnsegment solche Begriffe nicht kennt: Dort bedeutet Lüftung die Lücke unter der Eingangstür, die im Winter mit einem sandgefüllten Zugluftstopper verschlossen wird, undichte Fenster, Zwischenräume in Rollläden sowie die Möglichkeit, Fenster und Türen zu öffnen.

Wenn Sie also in die Wände eingelassene Lüftungsöffnungen sehen, ist das ein gutes Zeichen.

5. Kamin

Sehr oft ist ein Kamin ein außen am Haus angebrachter Anbau. Natürlich ist er dann ein Dekorationselement und taugt nicht zum Heizen. Selbst wenn sich der Kamin im Haus befindet, vergewissern Sie sich, dass er eine Verschlussklappe hat, sonst kann er zur Kältequelle werden.

Konstruktionsfehler, die zu Rauchentwicklung, fehlendem Zug usw. führen, kommen häufig vor. Wenn ein Haus einen modernen Kamin hat, ist das eindeutig ein großer Vorteil.

6. Heizungssystem

Es ist sehr wichtig, sicherzustellen, dass sich all die Vorzüge des Hauses im Winter nicht, bildlich gesprochen, in ein Eisschloss verwandeln.

Heizung ist in jedem Fall nötig, sei es eine Gas- oder Elektroheizung, eine Klimaanlage oder Heizgeräte. Sie müssen genau wissen, womit Sie das Haus im Winter heizen werden, und die entsprechenden Kosten im Budget berücksichtigen.

In der Praxis steigen viele auf Klimaanlagen um, weil sie im Winter wie im Sommer vielseitig einsetzbar sind und eine gute Heizleistung bieten.

Öl-, Gas- und Quarzheizgeräte vom Typ „ветерок“ („Brise“) werden ebenfalls häufig verwendet. In der Saison ist die Auswahl an Heizgeräten sehr groß.

7. Stellplatz/Garage

Wenn Sie ein Auto besitzen oder planen, eines anzuschaffen, achten Sie darauf, ob das Grundstück über einen Stellplatz oder eine Garage verfügt. Auf vielen Straßen, sowohl in der Stadt als auch in den Vororten, sollten Sie ein Auto nicht über Nacht stehen lassen, wenn Sie keine Vollversicherung („total“) haben und weder Zeit noch Lust, Autoscheiben auszutauschen.

8. Grundstückseinfriedung.

Eine Einfriedung ist wünschenswert, auch wenn das Haus an einem sehr ruhigen und sicheren Ort liegt: Sie schützt Sie vor den Exkrementen von Tieren, die zufällig auf Ihr Grundstück laufen.

Wenn die Gegend nicht ganz so ruhig und sicher ist, ist ein Zaun unverzichtbar; ein elektrischer Zaun entlang der Grundstücksgrenze ist natürlich ein zusätzlicher Vorteil.

9. Vorhandensein eines Patios

  • eines kleinen Außenbereichs, in dem man Zeit verbringen kann.

Ein Patio ist natürlich ein Plus, aber Sie sollten auf Folgendes achten:

a) die Größe des Patios: Auch sehr kleine „Schächte“ zwischen Häusern können so genannt werden, nur weil sie kein Dach haben und dort eine Parrilla (Grill) steht; b) den Belag: Beton, Fliesen oder Rasen; c) das Vorhandensein einer Parrilla und die Möglichkeit, sie bestimmungsgemäß zu nutzen; d) ein Waschbecken, eine Küchenzeile, Bäume oder einen Pool – all das ist optional, kann aber den Komfort erhöhen.

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