Antwort
Der Preisaufschlag auf importierte Geräte in Uruguay kann hoch sein: Als Richtwert gelten 30–40 %. Außerdem können Neuheiten erst mit einer Verzögerung von etwa einem halben bis einem Jahr erscheinen.
Für Käufer bedeutet dies, dass der Preis eines Geräts in Uruguay deutlich von dem in Ländern mit einem größeren Markt und schnelleren Lieferungen abweichen kann. Die endgültigen Kosten werden von Transport, Zoll, Steuern, Lagerung, Zertifizierung, Wechselkurs und Bestellmenge beeinflusst.
Für Unternehmen entspricht dieser Preisaufschlag nicht dem Nettogewinn des Verkäufers. Der Importeur muss alle Kosten und das Risiko von Verzögerungen tragen, und ein kleiner Markt begrenzt den Umsatz. Daher sollte man vor der Beschaffung technischer Geräte die vollständigen Kosten für das konkrete Produkt berechnen und nicht nur den Preis des Lieferanten berücksichtigen.