Antwort
Ja, P2P-Transaktionen in Russland können zur Sperrung eines Bankkontos führen. Die Kontrolle über solche Transaktionen wurde verschärft, sodass regelmäßige oder unklare Überweisungen zwischen Privatpersonen Fragen aufwerfen können.
Das Risiko hängt nicht nur mit der Überweisungstechnik selbst zusammen, sondern auch mit der Herkunft des Geldes und dem Kontoverhalten. Der Empfänger weiß möglicherweise nicht, woher die Gelder der Gegenpartei stammen, und zahlreiche Eingänge von verschiedenen Personen können wie nicht deklarierte gewerbliche Tätigkeit aussehen.
Bei einem Umzug und bei größeren Beträgen sind P2P-Überweisungen besonders problematisch: Die Herkunft des Geldes muss später gegenüber der Bank, einem Steuerberater oder der anderen Partei der Transaktion erklärt werden. Ein transparenter Weg über einen nachvollziehbaren Absender ist in der Regel sicherer als eine Kette privater Überweisungen ohne Dokumente.