Antwort
Ciudadanía legal beruht in erster Linie auf dem nachgewiesenen gewöhnlichen Aufenthalt und der Erfüllung der Voraussetzungen der Verfassung – nicht darauf, dass man eine Daueraufenthaltskarte lediglich über einen bestimmten Zeitraum besitzt. Daher sind aufenthaltsrechtlicher Status und Staatsangehörigkeit unterschiedliche Verfahren, und das Datum, an dem die cédula erhalten wurde, kann nicht ohne Prüfung als Beginn der maßgeblichen Frist angesehen werden.
In der Praxis helfen Aufenthaltsdokumente dabei, die Rechtmäßigkeit und den Verlauf des Aufenthalts im Land zu belegen, und die zuständige Stelle kann Angaben zum Migrationsstatus verlangen. Das Fehlen einer bereits erteilten Daueraufenthaltsgenehmigung sollte weder als automatische Ablehnung noch als Garantie für die Annahme des Antrags ausgelegt werden.
Vor der Terminvereinbarung sollten Sie der Corte Electoral oder einem Spezialisten Ihre Chronologie vorlegen: erste Einreise, Antrag auf Aufenthalt, cédula, Ausreisen und Nachweise des Wohnsitzes (domicilio). Lassen Sie sich eine schriftliche Liste der für Ihren Status erforderlichen Unterlagen geben und verschieben Sie das Sammeln von Nachweisen des tatsächlichen Aufenthalts nicht.