Antwort
Ja, solche Beispiele gibt es: Erwähnt werden ein Russe, dem ein uruguayischer Pass ausgestellt wurde, und eine belarussische Staatsangehörige, die 2021 einen uruguayischen Pass erhielt. Dies bestätigt, dass dieser Weg für Menschen aus russischsprachigen Ländern nicht nur theoretischer Natur ist.
Aber einzelne Geschichten dürfen nicht als Zusage desselben Ergebnisses für jeden Antragsteller verstanden werden. Wichtig sind die Jahre des Aufenthalts, die Legalisierung, die Cédula, Einkommensnachweise und Bindungen zum Land, Registrierungsschritte nach einem positiven Bescheid und erst danach die Beantragung des Passes.
Wenn das Ziel des Umzugs gerade ein Pass ist, sollte man nicht nur erfolgreiche Einzelfälle, sondern auch den gesamten Weg dorthin beurteilen. Uruguay sollte man eher als Land zum Leben und zur Integration betrachten und den Pass als möglichen Abschluss dieses Weges.