Antwort
Montevideo liegt am Ufer des Río de la Plata, eines Ästuars, und nicht am offenen Meer. Der Río de la Plata führt große Mengen an Schwebstoffen wie Schlamm, Ton und Sand mit sich. Wind, Wellen und die geringe Wassertiefe in Ufernähe wirbeln Sedimente auf, wodurch das Wasser bräunlich oder trüb erscheint.
Die Farbe allein beweist keine Verschmutzung und bedeutet auch nicht, dass das Baden sicher ist. Nach starkem Regen, einer Vermehrung von Mikroorganismen oder einer Gesundheitswarnung kann sich die Wasserqualität aus anderen Gründen verschlechtern. Ein Strand lässt sich nicht allein anhand seines Aussehens beurteilen.
Beachten Sie vor dem Baden die Flaggen der Rettungsschwimmer sowie die Mitteilungen der Intendencia de Montevideo zum Zustand des Wassers. Wenn eine Warnung gilt, ungewöhnlicher Schaum oder Geruch wahrnehmbar ist oder sich Algen angesammelt haben, wählen Sie einen anderen Strand und lassen Sie Kinder und Tiere nicht ins Wasser.