Top 5 Winterrouten durch Uruguay für Einheimische – Teil 3
Anna Bamburova
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Thermalquellen von Arapey (Departement Salto)
Termas del Arapey ist einer der ältesten Thermalkurorte Uruguays und liegt im Norden des Landes, im Departement Salto, am Ufer des Flusses Arapey.
Der Komplex umfasst Außen- und Innenbecken mit natürlichem Thermalwasser von etwa +38 °C sowie Spas und Erholungsbereiche. Mitten im uruguayischen Winter ist es besonders angenehm, in ein heißes Becken an der frischen Luft einzutauchen, wenn ringsum kühle Luft und eine ruhige ländliche Umgebung herrschen. Das Baden in heilkräftigem Wasser ist ein klassischer Winterzeitvertreib der Uruguayer, bei dem sie sich entspannen und einen Gang zurückschalten können.
Was im Winter zu tun ist:
Die Hauptaktivität ist das Baden in den Thermen. Sie können zwischen Außenbecken und Hallenbädern wechseln und den Kontrast von heißem Wasser und kühler Luft genießen. Die Einheimischen raten, sich abends im Thermalwasser unter freiem Himmel zu entspannen und die Sterne zu betrachten. Darüber hinaus bietet der Kurort Massagen und Spa-Anwendungen, und in der Nähe gibt es einen Wasserpark mit beheiztem Wasser – besonders gut für Familien mit Kindern. Einige Urlauber angeln auch im Fluss Arapey oder unternehmen Radtouren in der Umgebung, aber das größte Vergnügen sind hier im Winter die Thermalbäder.
Wie man dorthin kommt:
Die Entfernung von Montevideo zu den Thermen im Departement Salto beträgt etwa 500–600 km (7–8 Stunden mit dem Auto) über die Route 3 in Richtung Norden. Uruguayer fahren meist mit dem Auto, um mehr Gepäck mitzunehmen und sich frei zwischen den Thermalanlagen bewegen zu können. Auch ohne Auto kommt man dorthin: Regelmäßige Busse fahren in die Stadt Salto, die Hauptstadt des Departements; von dort verkehren mehrmals täglich Shuttles oder Kleinbusse direkt nach Termas del Arapey. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind jedoch nicht besonders bequem. Ein Nutzer merkt an, dass die heißen Quellen in Salto ein ideales Winterziel seien, die Anreise aber weit und ohne Auto schwierig sei. Eine Alternative sind die näher gelegenen Termas del Daymán, nur etwa 10 km von Salto entfernt und von Montevideo aus direkt mit dem Bus erreichbar; dort gibt es ebenfalls zahlreiche Hotels mit Pools und Spas.
Wo übernachten?
Bei den Thermen von Arapey gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten. Direkt auf dem Gelände befinden sich komfortable Resorthotels mit eigenen Pools, zum Beispiel ein großer Hotelkomplex mit Restaurant und Spa. Budgetreisende übernachten auf einem kommunalen Campingplatz oder in preiswerten Bungalows. Diese werden von der örtlichen Verwaltung bereitgestellt, viele sind mit einer Küche und einem Grill ausgestattet. Erfahrene Urlauber empfehlen Hotels mit unbegrenztem Zugang zu den Pools, damit Sie auch nachts baden können. In Termas del Daymán ist die Auswahl an Unterkünften noch größer – von privaten Aparthotels bis zu gemütlichen Familienpensionen im Ort Daymán.
Tipp von Einheimischen: Buchen Sie eine Unterkunft mit Thermalbecken auf dem Gelände – das ist im Winter der größte Komfort und Genuss.
Warum Uruguayer diesen Ort lieben:
Für die Einwohner Uruguays ist eine Reise „zu den Thermen“ ein traditioneller Winterurlaub. Mitten in der kühlen Jahreszeit schätzen sie die Möglichkeit, sich im heißen natürlichen Wasser aufzuwärmen und ohne Hektik zu entspannen. Erfahrungsberichten zufolge ist es besonders angenehm, in einem warmen Becken unter freiem Himmel zu sitzen, während es ringsum kühl und ruhig ist – kein sommerlicher Andrang.
„Nichts kommt dem Gefühl gleich, an der frischen Winterluft in ein Thermalbecken einzutauchen“, merken Einheimische an.
In Foren empfehlen Uruguayer Arapey häufig ausdrücklich zur Entspannung im Winter. In Diskussionen über Reisen durchs Land zählen Einwohner Montevideos „Villa Serrana oder Arapey“ zu ihren liebsten Winterurlaubszielen.
Damit sind die Thermalkurorte im Norden eine seit Jahren bewährte Option, zu der Einheimische fahren, um sich zu entspannen, etwas für ihre Gesundheit zu tun und dem nasskalten Winterwetter zu entfliehen.